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MEINE Heimat, DEINE Heimat, UNSERE Heimat

Felix Räuber

Erstmals dabei sein wird Felix Räuber, der ehemalige Leadsänger der Popband Polarkreis 18. Auch er beschäftigt sich z.Zt. viel mit dem Thema Heimat. Felix Räuber wuchs in Dresden auf. Mit 13 Jahren gründete er im Keller des Elternhauses seine erste Band. Aus der Kernbesetzung entwickelte sich später die Indie-Pop-Band „Polarkreis 18“. Das erste Studioalbum (2007) führte die von Frontmann und Sänger Räuber präsentierte Band mit mehr als 200 Konzerten durch Europa, u. a. auch als Support für die „Smashing Pumpkins“, „Depeche Mode“ oder „Wir sind Helden“. Inspiriert von seinen Reisen in den Nahen Osten arbeitete Räuber im letzten Jahr an seiner eigenen Vorstellung von Popmusik. So gründete er 2018 in Berlin sein erstes Soloprojekt „Felix Räuber“, welches er noch heute repräsentiert.

Bilal Irshed

Aus Kopenhagen reist erneut der palästinensische Oud Spieler Bilal Irshed an. BILAL IRSHED ist ein palästinensischer Oud-Virtuose und Musikkomponist, der derzeit in Dänemark lebt. Er ist bekannt für seine eigene und einzigartige Interpretation der Musik des Nahen Ostens sowie für seinen eleganten Stil, Oud zu spielen. Bilal ist außerdem bekannt für seine eigene Band, Bilal’s Trio, sowie andere Ensembles und Projekte.
Bilal ist im Dorf Daboryya im nördlichen Galiläa geboren und aufgewachsen. Im Alter von 13 Jahren begann er Oud zu spielen und zog nach dem Abitur nach Jerusalem, um Musik zu studieren. Hier spezialisierte er sich auf Oud an der Akademie für Musik und Tanz. 2002 trat er dem arabischen Musikorchester von Nazareth bei, mit dem er auf Tournee ging und an vielen internationalen Veranstaltungsorten und Musikfestivals in Europa auftrat. 2006 zog er nach Sansibar, wo er als Musiklehrer und künstlerischer Leiter an der Dhow Countries Music Academy arbeitete. 2008 zog er dann nach Dänemark, wo er seitdem eine sehr erfolgreiche Musikkarriere entwickelt hat.

Idil Alpsoy

Ebenfalls aus Kopenhagen reist Idil Alpsoy an. Sie ist eine schwedische Mezzosopranistin mit Wurzeln in Ungarn und der Türkei. Ihre einzigartige Stimme schmiedet die Umgebungsfarben des kalten Nordens mit dem warmen und ausdrucksstarken Temperament des Südens zusammen. Ihre strahlende Bühnenpräsenz und ihre künstlerische Integrität führten zu Kooperationen mit Künstlern wie Per Tengstrand (SE/USA), Tommie Haglund (SE), Joachim Gustafsson (SE), Morten Ryelund (DK), Mames Babegenush (DK), Andreas Borregaard (DK), Gitta-Maria Sjöberg (DK/SE) und Christine Raft (DK) Sie trat in Konzertsälen und Theatern in verschiedenen Ländern auf, darunter The Royal Danish Opera (DK), The Royal Theatre (DK), The Black Diamond (DK), Copenhagen Opera Festival, Confidencen (SE), Gamla teatern Vadstena (SE) und ist Mitglied des renommierten Ensembles Middle East Peace Orchestra.

Emil Goldschmidt

Auch neu im Programm ist der Klezmerklarinettist Emil Goldschmidt. Er hat sich auf authentische osteuropäische jüdische Musik spezialisiert. 1983 geboren, begann er im Alter von acht Jahren Schlagzeug zu spielen, aber verliebte sich kurz darauf in Holzblasinstrumente. Mit neun Jahren wurde er als Klarinettist in die Tivoli Boys Guard aufgenommen, wo er die ersten Schritte zu seiner professionellen Karriere machte.
Emil Goldschmidt wurde klassisch ausgebildet, aber die alten Aufnahmen der jüdischen Meister, Dave Tarras und Naftule Brandwein, erweckten sein Interesse an jiddischer Musik. Von David Krakauer und Andy Statman unterrichtet, entdeckte er schnell seine eigene Stimme in der jüdischen Musik, was ihn zur Gründung von Mames Babegenush führte. Verwurzelt in der osteuropäischen Tanzmusik begeisterte Mames Babegenush schnell sein Publikum, was zu Konzerten in über 12 Ländern führte. Parallel dazu studierte er auch rumänische und griechisch-türkische Musik.
In den letzten zehn Jahren war Emil Goldschmidt in der Jiddisch-Szene, sowohl als Musiker als auch als Lehrer aktiv. Er ist Mitbegründer der Neukölln Klezmer Sessions und des jiddischen Kulturfestivals Shtetl Berlin und war bereits Dozent beim Yiddish Summer Weimar und KlezKanada. Aktuell ist er auch stellvertretender Direktor der Goldschmidts Musikakademie, die sozial schwachen Kindern kostenfreien Musikunterricht gibt.

Huyen Ly

Aus Prag wird dieses Jahr erneut die buddhistische Künstlerin Huyen Ly dabei sein. Sie beherrscht verschiedene
traditionelle Instrumente, wie das Đàn bầu (Monochord) , das Đàn tranh (Zither) sowie das asiatische T’rưng (Marimbaphon)

Felicia Brembeck, „Fee“

Erneut dabei: Felicia Brembeck, „Fee“ wurde 1994 als Tochter einer deutschen Germanistin und des Organisten Christian Brembeck geboren. Fee studierte Germanistik, Pädogogik und Theologie in München. Derzeit studiert sie klassischen Gesang an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin. 2013 gewann sie die deutschsprachige Poetry-Slam-Meisterschaft als U-20-Wettbewerb-Siegerin. Mit ihren Texten tritt sie im deutschsprachigen Raum und im europäischen Ausland auf, außerdem in unterschiedlichen Fernsehsendungen wie Nightwash, dem NDR Comedy Contest oder dem Vereinsheim Schwabing. Sie ist Mitgründerin und Stammmitglied der Münchner Kabarett- und Lesebühne „Die Stützen der Gesellschaft“ und Initiatorin des neuen Formats „Agorá – Kunstlied meets Poetry Slam“.

Robert Matt

Auch in diesem Jahr wieder dabei: Robert Matt, Pianist, Film-Komponist und Produzent. Der gebürtige Bayer kam mit 10 Jahren ins Internat der Regensburger Domspatzen und erhielt seine Ausbildung bei Georg Ratzinger. Mit 15 Jahren gewann er einen Pop-Wettbewerb in Regensburg und anschließend durfte er nicht mehr im Solistenchor der Domspatzen mitsingen.
Robert Matt studierte Arrangement, Komposition und Klavier in Los Angeles an der “Grove School of Music”. Er schloss mit Diplom in Jazzpiano & Arranging ab und nahm neben dem Konzertieren seine Tätigkeiten als Komponist für Film und Fernsehen auf, belegte weiterführende Kurse für Komposition und Filmmusik in Berlin und Boston sowie Tontechnik in Berlin.
Er verfügt über ein breites Repertoire und hat mit vielen KünstlerInnen von Hip Hop (Prinz Pi), Jazz (Jessica Gall), Pop (Pet Shop Boys) Soul (Maceo Parker) bis zu Entertainment (Barbara Schöneberger) und Klassik (Dresdner Staatskapelle) musiziert.

Nicole Chirka

Nicole Chirka studiert derzeitig an der Nationalen P.I. Tschaikowski Musikakademie der Ukraine und zudem gehört sie zum Jungen Ensemble der Semperoper Dresden. Erste Partien, die sie bereits interpretierte waren Olga (»Eugen Onegin«) auf der Bühne der Taras-Schewtschenko-Oper in Kiew, Laure (»Iolanta«) und Macelina (»Le nozze di Figaro«).

Ofeliya Pogosya

Ofeliya Pogosya ist Absolventin des Sankt Petersburger Konservatoriums. Die Sopranistin gewann viele Gesangswettbewerbe in Russland und Europa, u.a. den ersten Preis wie auch den Publikumspreis des Wettbewerbs »Drei Jahrhunderte des klassischen Gesangstückes« in Sankt Petersburg und den ersten Preis des Internationalen Wettbewerbs »Rigaer Symphonie« in Riga. Sie interpretierte u.a. Partien wie Adina (»L’elisir d’amore«), Violetta (»La traviata«) und Musetta (»La bohème«). Seit der Spielzeit 2021/22 ist Ofeliya Pogosyan Mitglied im Jungen Ensemble der Semperoper Dresden.

Johannes Wulff-Woesten

Johannes Wulff-Woesten stammt aus Thüringen. An der Musikhochschule „Franz Liszt“ in Weimar studierte er Dirigieren, Klavier und Komposition. Seit 1991 arbeitet er als Solorepetitor an der Semperoper Dresden, wo er seit 2000 als Studienleiter tätig ist. Von 1995 bis 2001 war Johannes Wulff-Woesten zudem Assistent von Giuseppe Sinopoli (auch in Rom und Mailand). Ab 1996 wird er regelmäßig als Solorepetitor und musikalischer Assistent bei den Bayreuther Festspielen engagiert.
Seit 1984 kommen seine Kompositionen regelmäßig zur Aufführung. Sein Werk umfasst neben vielfältiger Kammermusik, Liedern, einer Sinfonie, einem Klavierkonzert auch drei Kammeropern („Die weiße Fürstin“ 1997, eine „Tango – Oper“ 2002 sowie „Gadzo – Eine Zigeuneroper“ 2006), eine Kinderrevue („Die Konferenz der Tiere“), 3 Kinderopern („Prinz Bussel“, „Das Rätsel der gestohlenen Stimmen“ sowie „Der Fuchs, der den Verstand verlor“), eine Fantasie für Orgel und Orchester „Heiliges Licht“, das Oratorium „Buen camino – Die Tänzerin auf dem Jakobsweg“ und ein Weihnachtsoratorium „Jedem leuchtet ein Stern“.
Er entfaltet eine rege Tätigkeit als Dirigent, Pianist, Liedbegleiter, Organist, Kammermusikpartner sowie Leiter eines Salonorchesters. Außerdem dirigiert er Familienkonzerte der Staatskapelle bei „Kapelle für Kids“ auf der großen Bühne sowie diverse Opernvorstellungen.

Ceylan Sert

Ceylan Sert ist zum zweiten Mal beim Interreligiösen Friedenskonzert dabei und übernimmt – wie im letzten Jahr – einen Teil der Moderation.

Ceylan wurde am 18.08.1990 als Tochter türkischstämmiger Eltern in der Friedensstadt Osnabrück geboren. Ihre Eltern migrierten aus Ostanatolien der Türkei und waren Gastarbeiter.

Durch ihre ehrenamtlichen und sportlichen Tätigkeiten in diversen Vereinen ist sie in Osnabrück sehr verwurzelt. Als Vorstandsmitglied im Verein „Exil“ setzt sich die gelernte Heilerziehungspflegerin, psychosoziale Beraterin und Multifamilientherapie-Trainerin im Osnabrücker Zentrum für Menschen mit Migrationshintergrund und Fluchterfahrungen ein. Dabei kommt ihr ihre Fachkompetenz aus jahrelanger Erfahrung im Umgang mit jugendlichen und ihre absolvierte Fachhochschulreife im Bereich Sozialpädagogik zugute.

Neben ihrem Hauptjob bei den Evangelischen Jugendhilfen, wo sie klassische Einzelfallhilfen leistet, hat sie zwei Nebenjobs in der Inobhutnahme und in einem Wohnheim für gehörlose Menschen. Ceylan Sert verbringt ihre restliche Freizeit im Fitnessstudio unter anderem beim Squashen oder in der Sporthalle beim Taekwondotraining. Aktuell bereitet sie sich auf den 4. schwarzen Gürtel vor.

Bekannt ist sie zudem in ihrer Heimat durch ihre Dialogtätigkeiten mit kirchlichen Trägern, die sie im Jahr 2011 als qualifizierte Dialogbeauftragte (vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge gefördert) begann. Neben Moscheeführungen hat sie auch regelmäßig ein Modul zur „Einführung in den Islam“ in Fortbildungen für die religionspädagogischen Fachkräfte an katholischen Kindertagesstätten übernommen.

Chor Singasylum

Wie in vergangenen Jahren wird auch wieder der Chor „Singasylum“ mit von der Partie sein, der sich 2015 gegründet hat, weil seinerzeit viele Menschen aus Syrien ihre Heimat verlassen mussten. Auch diese mussten vor Putins Bomben fliehen.